Protonet und die Datenhoheit | inPixels Insight

Protonet ist das Startup des Jahres. 3 Millionen Euro sind in nur 133 Stunden Crowdfunding zusammengekommen.

Mehr als erfolgreich: Protonet

Was ist Protonets Erfolgsrezept und Vision? Wer oder was ist Maya und wann kommt das erste Smartphone mit Datenhoheit von Protonet?  Fragen, die wir Ali Jelveh, CEO und Gründer von Protonet gestellt haben.

 

Das Protonet Prinzip

Bei unserem Besuch von Protonet war eines sofort klar: Jeder steht hier zu 100% hinter der Vision und Philosophie Protonets. Diese ist relativ leicht erklärt und basiert auf drei Grundpfeilern. 

1. Prinzip: Usability ist alles

Technik muss einfach funktionieren. Auch ohne zu verstehen, was im Inneren passiert. Ein Knopfdruck reicht und schon kann man los legen. Alle Geräte sind so konfiguriert, dass man sie nur an‘ Strom und Internet-Leitung stecken muss. Es funktioniert einfach und ohne, dass man sich durch lange Bedienungsanleitung lesen müsste. Ein Beispiel hierfür ist die Messenger App, die Kommunikation im Team nicht nur erleichtert sondern vor allem sicher macht.

2. Prinzip: Lokale Produktion

Jede Maya, jede Carla, jede Carlita wird per Hand in Hamburg gefertigt. Nicht ganz ohne Stolz wird jedem Gerät zum Abschluss der Fertigung ein „Made in Germany“ Sticker aufgeklebt. Wichtig ist für Ali und seinTeam, dass alle Produkte lokal produziert werden. Für die Zukunft bedeutet das: Verkauft Protonet seine Server in Amerika, müssen sie auch in Amerika produziert werden.

3. Prinzip: Datenhoheit des Nutzers

Das wichtigste Prinzip und der Grundstein Protonets: die Datenhoheit. Der Komfort von Cloud-based Services wird in Form personenbezogener Daten teuer bezahlt; das war Ali schon früh bewusst. Und ihm war auch klar, dass er Herr über seine Daten bleiben möchte. Also gründete er Protonet mit dem Ziel, Server zu entwickeln und zu verkaufen, die in Funktionalität nichts der Konkurrenz nachstanden aber bei denen die Daten stets in voller Kontrolle des Nutzers bleiben.

Die Maya

Maya ist das jüngste Familienmitglied bei Protonet und zugleich auch das preisgünstigste. Die Maya im soliden Metallkorpus ermöglicht es kleinen Teams und Freelancern, Projekte zu organisieren, Daten zu teilen oder Termine zu koordinieren. Im Gegensatz zu den großen Schwestern Carla und Carlita liegt bei der Maya die empfohlene Maximalprojektanzahl bei 50 und die Teamgröße bei 5 Personen. Gemeinsam haben sie, dass alle Updates des Protonet Betriebssystems „Soul“ kostenfrei sind.

Viel Rechenpower im kleinen Gehäuse

Hardwareseitig verfügt die Maya über einen Intel Celeron Prozessor mit 1,4 GHz und 8 GB Arbeitsspeicher. Gespeichert wird grundsätzlich auf SSDs, je nach Ausstattung reicht der Speicherplatz von 256 GB bis 1 TB. Preislich beginnt die Maya mit 1175,63 € bei 256 GB bei (exkl. Mehrwertsteuer). Mit 1 TB kostet eine Maya dann 1931,31€ (exkl. Mehrwertsteuer).

Zu Besuch bei Protonet

So sieht es in einem der heißesten Startups Deutschlands von Innen aus.

 

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inPixels Insight ist unser neues Format, welches einmal im Monat erscheint. Wir besuchen interessante Firmen und sprechen mit deren Gründern.

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