Tobis Blog: Einmal von iOS zu Android und zurück bitte!

„Was soll das denn jetzt?“, „War ja klar!“ und „Irgendwann ist jeder wieder da!“

Mit derartigen Aussagen und Fragen wurde ich in den letzten Tagen konfrontiert.

Doch fangen wir am Anfang an. Mitte 2013 beschloss Ich, der Welt des Apfels den Rücken zuzukehren und mir ein Galaxy Note 2 zuzulegen. Zu diesem Zeitpunkt war mein damaliges iPhone 4 schon recht betagt, zugegeben hatte ihm iOS 7 dann geschwindigkeitsmäßig den Rest gegeben.

Das neue war dann vor allem eins: Größer. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Sprüche kamen: „Was hast du denn für ein Tablet“, „Viel zu groß dieses Telefon“ waren nur einige von etlichen, die in den nächsten Monaten folgen sollten.  Doch davon unbeirrt stellte ich etliche Vorteile von Android und meinem Samsung fest.

Diese habe Ich mal nach ihrer Priorität geordnet:

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  • Die Möglichkeit weitere Tastaturen wie beispielsweise „Swiftkey“ zu installieren.
  • Das offene Dateisystem.
  • Die Möglichkeit, handschriftliche Notizen zu machen.
  • Micro-USB
  • Wechselbarer Akku
  • NFC ( leider in Deutschland nicht wirklich sinnvoll genutzt)
  • Natives DLNA zum Abspielen von Videos und Musik beispielsweise auf TVs
  • Echtes Multitasking mit 2 Apps auf einem Bildschirm
  • Akkulaufzeit

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Des Weiteren nutzte Ich mein Galaxy Note II sehr gerne mit meiner Samsung NX300 Systemkamera. Unfassbar einfach hatte Samsung die Möglichkeit eingebaut, Fotos von der Kamera direkt auf das Telefon zu übertragen und zu bearbeiten(bei iOS ist das schwieriger). Ein weiteres nützliches Zubehör ist die Sony Smartwatch 2, die mir Whatsapp, Nachrichten und Wetter direkt am Handgelenk anzeigt.

All diese Möglichkeiten hat iOS nicht, es stellt ein funktionell wesentlich beschränkteres Betriebssystem dar. Diese Beschränkung wird ihm jedoch auch wieder zum Vorteil: iOS ist weniger anfällig für Malware, teilweise „quasi-Standard“ und dominiert dadurch auch die Hardwareindustrie.

Ein Beispiel:

Bei BMW und Mini gibt es in neueren Fahrzeugen die „Connected“ Option. Diese ermöglicht es mit Hilfe eines Smartphones Webradio, Nachrichten, Facebook und vieles weiteres abzufragen. Um dies nun nutzen zu können, bedarf es eines teuren Armlehnen Snap-in Adapters. Abgesehen davon, dass das Note II einfach zu groß für jede Armlehne bei BMW und MINI ist, gibt es außer für das Galaxy S4 und dessen Vorgänger keine Note-Halterungen.

Doch nicht nur das: Selbst wenn man eine passende Halterung hätte, könnte man die Connected Funktionen nicht nutzen. Warum? Weil BMW es innerhalb von 4 Jahren einfach noch nicht geschafft hat, eine Conected App für MINI zu programmieren.

Bedeutet: Auch hier hat iOS den Vorteil, Premiumautomobilmarken wie MINI und BMW fokussieren sich lieber auf Premiumsmartphonehersteller wie Apple.

Was mich allerdings dann endgültig zurück zum iPhone getrieben hat:

  • Die Verarbeitungsqualität der Samsung-smartphones ist derer aus dem Hause Apple einfach nicht ebenbürtig. Plastik ist eben Plastik und nicht Aluminium oder Glas.
  • Ein kompletter Datenverlust meiner 64GB SD-Karte. Hier gab es Kompatibilitätsprobleme und somit waren alle Daten (Fotos,Dokumente etc.) futsch.
  • Synchronisation des Kalenders. Der Kalender speziell bei Samsung ist unübersichtlich und sehr sehr umständlich. Bei iOS7 ist das ganze jetzt nicht unbedingt besser, jedoch klappt hier die Synchronisation zwischen den Geräten einfach und zuverlässig.

Diese von mir gesammelten Erfahrungen brachten mich zu dem Schluss:

Lass dich einschränken und kauf‘ dir nen iPhone 5S – aber spar dir den Stress.

Hallo Apple, Ich bin zurück!

So far,

Tobi

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