WWDC 2013: iOS 7, OS X 10.9 und one more thing?

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Apple hat eingeladen und die Entwickler strömen nun in den nächsten Tagen nach Moscone West in Kalifornien zur Worldwide Developer Conference (WWDC). Wie bereits von Apple bekanntgegeben, wird es hauptsächlich um die nächsten Versionen der beiden Betriebssysteme Mac OS sowie iOS gehen. In nur wenigen Tagen war die Veranstaltung ausverkauft und das bei dem stolzen Ticketpreis von 1.599€, aber das nur am Rande.

iOS

iOS

Die Ankündigung von iOS 6 letztes Jahr letztes Jahr auf der WWDC war eher enttäuschend: kleine Designänderungen, Passbook und Apples eigene Karten-App, die sich als großer Flop rausstelle und für Scott Forstall, dem damaligen Senior Vice President für iOS, das Ende bei Apple bedeutete. Für ihn sprang Jony Ive ein. Der große Sir Ive, der maßgeblich für das Hardware-Design von Apples erfolgreichsten Produkten verantwortlich ist. Umso größer nun die Erwartungen an iOS 7 und die Hoffnung, dass Ive das angestaubte OS neu erfinden kann.

 

Flat Design und weniger Texturen

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Viel zu lesen gab es die letzten Wochen über mögliche Details von iOS 7. Wo sich sich so gut wie alle Blogs und Magazine sicher sind: Der Designer Ive wird dem Betriebssystem einen neuen Look geben. Über die letzten Jahre schlichen sich zunehmend mehr Texturen in die Apps, die den Eindruck vermitteln sollten, es handle sich z.B. nicht um einen digitalen sondern einen reellen Lederkalender mit echtem Papier. Damit soll nun Schluss sein. Dafür wird Apple wohl auf den wiederkehrenden Trend des flachen Designs setzen. Die Konkurrenz macht dies bereits vor: Flacher als die Kacheln in der Microsoft Windows 8 Metro Oberfläche geht es kaum noch und auch Google hat in den letzten Jahren die gesamte Produktpalette, insbesondere im Mobile, auf das flache User Interface (UI) umgestellt. Begrüßenswert wäre ein Wechsel im Aussehen sicherlich  – nach über 6 Jahren hat man sich an dem bekannten UI satt gesehen.

Was sich wohl nicht ändern wird, ist die Anordnung der Apps auf dem Homescreen. Dafür liest man von überarbeiteten Version der Mail und Kalender Apps sowie neue Widgets in der Mitteilungszentrale. Auch die Kamera-App soll wohl überarbeitet worden sein und nun Instagram-ähnliche Filter anbieten.

 

 

MacOS

Mac OS X 10.9

Der mediale Rummel um die neuste Version des Mac OS ist im Vergleich deutlich geringer. Dies liegt wahrscheinlich auch an der Tatsache, dass für das OS keine großen Änderungen vermuten werden. Apples Bemühungen, Funktionen aus iOS in MacOS zu kopieren, trifft nicht bei jedem Nutzer auf große Zustimmung. Trotzdem wird ein weiterer Angleich der beiden Systeme vermutet. Um ein interessantes Feature wird wohl der Finder erweitertet. Die Möglichkeit, verschiedene Tabs in einem Fenster zu öffnen, ermöglichen Internetbrowser schon seit Jahren, nun soll wohl auch der Finder um dieses Feature erweitert werden. Auch ein iOS-ähnliches Multitasking wird vermutet. Wie sich dieses dann in der Praxis bewähren wird und ob es überhaupt kommt, dass wird sich noch zeigen müssen.

MacbookAir

MacBook (Air)

Auch Hardware-technisch wird es wohl was neues zu sehen geben. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird es sich hierbei nicht um das neue iPhone 5s/6 handeln, welches eher für Spätsommer/Herbst erwartet wird, sondern um ein Update der beliebten MacBooks. Auf der WWDC 2012 wurde erstmalig das Macbook Pro Retina vorgestellt, dieses Jahr könnte das Macbook Air ein Update erhalten. Erwartet wird die Nutzung von Intels neuster Chip-Reihe „Haswell“, die deutlich stromsparender und trotzdem leistungsfähiger als vorherige Modelle sind  und damit die Akkulaufzeit der Macbooks verlängern würden.

 

One more thing

Neueste Meldungen, Apple habe sich mit den Major Labels wie Sony auf ein Streamingsmodell einigen können, lassen die Gerüchteküche brodeln. Kommt das iRadio? Wenn ja, was kann es? Und warum sollte ich es nutzen, wenn es doch schon Angebote wie Spotify, Deezer oder Pandora gibt?

Ganz auszuschließen ist auch die Veröffentlichung des Apple TVs nicht, ebenso wie der iWatch. Über beide Produkte wurde die letzten Monate heiß diskutiert und stecken die Erwartungen an die diesjährige WWDC umso höher.

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