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Samsung NX300 Review @ Championship of Speed Event in London

UK Calling

Zur Vorstellung der neuen Highend-Systemkamera hatte uns Samsung nach England eingeladen. Spannenderweise war auch die Einladung dem Thema entsprechend – sehr kurzfristig. Das Motto war hier „Championship of Speed“. Auch ein Blick auf den Veranstaltungskalender verriet recht schnell, dass das Thema mit Sicherheit auch nicht verfehlt wurde:

Dieser umfasste unter anderem ein Pferderennen, Speedboat fahren, ein nächtliches Konzert sowie etliche weitere „schnelle“ Programmpunkte. Insgesamt knapp 20 Blogger aus verschiedenen europäischen Ländern und verschiedensten Bereichen (Fashion, Lifestyle etc.) waren hierfür eingeladen worden.

Alles in allem ein ziemlich ambitionierter Testparcours für Samsungs neue Systemkamera.

Alle Fotos (bis auf das der NX300) sind somit Originalfotos der NX300, unbearbeitet und spiegeln deren Bildqualität wieder.

Tag 1 (Speedboat, Pferderennen und Nachtkonzert)

Nach einer wenig durchschlafenen Nacht (Aufstehen um 4 Uhr in Hamburg) kamen wir gegen 10:30 in London an.Nach kurzem kennenlernen (unter anderem mit meiner netten Bloggerkollegin Nicole mit ihrem Blog Luzia Pimpinella )  ging es per Bustransfer weiter in Richtung Portsmouth.

Kaum im Hotel angekommen, bekamen wir nun das Gerät, mit dessen Hilfe wir in den nächsten Tage schnelle Momente einfangen sollten.

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Die NX300 kommt mit dem Standard 18-55mm Objektiv, sowie einem auf die Kamera anzuklemmendem Blitz. Des weiteren ist ein Umhängeband im Lieferumfang enthalten sowie die Software Adobe Lightroom (Im Einzelkauf allein 135€).

In dieser Konfiguration hat die NX300 eine UVP von 799€.

Im Gegensatz zu normalen Spiegelreflexkameras ein leichtes Gerät mit sehr ansprechender Retrooptik. Eine Besonderheit der NX300 hierbei ist die integrierte Wi-Fi Funktion, mit welcher man die Fotos dann gleich auf dem iPhone oder Android Gerät bearbeiten kann. Und das funktioniert sogar sehr gut. Es gibt hierbei keinerlei große Probleme, was die Einstellungen angeht, ein großer Pluspunkt. Allerdings ist der Workflow auf dem iPhone wesentlich aufwändiger als auf dem Android Gerät, da das iPhone erst eine Wlan Verbindung will, dann kann man die App starten und die Fotos übertragen. Auf Android Geräten wird die Verbindung automatisch hergestellt, hier entfällt somit der Zwischenschritt der Verbindung.

Tag 1

Schon beeindruckend, was Samsung hier alles veranstaltet hat. Gleich nach der Einweisung in die Kamera durch mehrere Trainer ging es los : Speedboatfahren stand auf dem Programm. Nicole und ich waren zunächst unsicher ( Speedboat fahren oder fotografieren ?) – doch es stellte sich heraus, dass wir wohl fahren würden.

Nicht schlecht schon mal – es wurden also die Kameras eingepackt und die Boote (nach Nationalitäten sortiert ) gesattelt. Vollkommen unverständlicherweise war das deutsche Boot nicht das schnellste aber damit fahren und Fotos zu machen war ein Höllenspaß.

Speed war wieder das Thema als die Bootsfahrt dann ein Ende gefunden hatte: Wir fuhren schnell zurück ins Hotel, um uns in 30 Minuten in Schale zu schmeißen, denn es ging nach Goodwood. Wer Goodwood nicht kennt: Dort hat Rolls-Royce seinen Stammsitz und ähnlich royal sollten auch die folgenden Veranstaltungen werden. Zunächst ging es zu der klassischen Autorennstrecke Goodwood, dort sollten wir einem Rennen beiwohnen. Da der britische Verkehr offensichtlich das Thema des Wochenendes nicht ganz verinnerlicht hatte, kamen wir allerdings zu spät und konnten leider nur die Rennstrecke ohne Fahrzeuge sehen. Aufgrund der klassischen Auslegung allerdings durchaus auch einen Besuch wert.

Dort angekommen gab es einen Champagnerempfang, bei dem Mark Thompson eingeladen war. Dieser ist seit langer Zeit Chef der F1 Fotografie bei Getty Images und konnte dementsprechend interessante Details zu Fotografie und speziell F1-Fotografie berichten.

Das abendliche Pferderennen sollte dem Tag nun noch die Krone aufsetzen. Eindrucksvoll war die Geschwindigkeit der NX300 gerade hier im Burst Mode. So war es durchaus auch möglich, die Pferde in Bewegung abzulichten ohne die für Systemkameras übliche Unschärfe. Auch die Farbdynamik sei hervorzuheben. Diese bekomme ich mit meiner Nikon DSLR nur nach Nutzung von Adobe Lightroom.

Tag 2

Am zweiten Tag ging es dann nochmal nach London. Wir waren im schicken Millenium Hotel in Chelsea, direkt neben dem Chelsea Football Club. Der zweite Tag war natürlich auch wieder geprägt von Speed 😉 . Von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten und ständig Fotos machen. So fuhren wir vom London Eye zum Borough Market zum Big Ben.Die relativ geringe Größe der Kamera (sofern man nicht gerade das 50-200er Objektiv nutzt) stellte sich als echter Vorteil bei der ständigen Nutzung heraus. Es fühlte sich kaum nervig an, die Kamera die ganze Zeit mit sich herumzutragen. Am Abend genossen wir dann ein ganz hervorragendes Abendessen im Gilgamesh in Camden Market (Klasse Sushi in einer ganz interessanten Atmosphäre). Dies war auch der Abschlussabend und es wurden die besten Bilder prämiert. Nach dem Abendessen war dann noch ein Besuch im Club des Gilgamesh organisiert, wo natürlich auch für Speis und insbesondere Trank gesorgt war 😉 .

 

Samsung hat mit seinem Kamerateam auch ein paar Eindrücke des Events festgehalten:

 

Fazit

Alles in allem ein wirklich sehr spannendes Wochenende mit vielen neuen Eindrücken der NX300 sowie der mich begleitenden Leute aus verschiedensten Bereichen des Internets. Während der zwei Tage hat sich die NX300 wirklich bewährt und ist inzwischen zu meinem täglichen Begleiter geworden. Speziell die Wi-fi Funktion finde ich absolut genial, da man die Fotos gleich auf dem Smartphone anschauen und bearbeiten kann. Die NX300 hat sich wirklich als Alternative zur Spiegelreflex etablieren können und sollte gerade für Fotografieanfänger und Leute mit Interesse an einer kleinen Kamera eine Überlegung wert sein. Die UVP von 799€ ist inzwischen bei diversen Preisvergleichsportalen unterboten und relativiert sich zudem durch das beinhaltete Adobe Lightroom im Wert von mehr als 100€ auch noch weiter.

 

[box type=“info“]Kaufen könnt Ihr die NX300 unter folgendem Link:[/box]

 

Neues aus der Tablet-Welt

Kaum Unterschiede sind zu erkennen, vergleicht man einmal die seit 2012 auf dem Markt erschienenen Tablet-PCs aus dem Hause Onda Tablet mit  dem neuesten Modell der iPad-Reihe (iPad 4) des Marktführers Apple Inc. Sowohl bei der Schärfe des Displays, als auch bei den gesättigten Farben macht das iPad 4 den Serien der Onda-Tablets nichts mehr vor. Auch im Design ähneln die Onda-Modelle mit einer Display-Größe von 7-9,7 inch stark dem Kassenschlager aus Cupertino. Bei den zurzeit 58 angebotenen Produkten auf der WebSite (siehe: www.onda-tablet.com) befinden sich neben den Tablets auch Accesoires  wie z.B. Leder-Cases, Kopfhörer und Adapter sowie HDMI und USB-Kabel.

Das Gesamtpaket ist sehr umfangreich. Betrieben werden die Tablets mit den neuesten Versionen von Android wobei sie vor allem durch ihre Mobilität überzeugen. So sind viele der Geräte (vor allem 9,7 inch) mit HDMI-Eingängen sowie USB 3.0 ausgestattet. Obgleich die Vielfalt an Hardware Möglichkeiten sehr groß ist, spart man nicht an Eleganz in puncto Design. Im Gegenteil: Die Onda-Modelle sehen durch Größe, elegante Rundungen und Farbwahl (Weiß, Schwarz) sehr handlich aus, wobei man sich fragen muss ob und inwieweit das Design von anderen Elektronikkonzernen teilweise übernommen wurde.

Auch die Preise dürften für viele Kunden interessant sein. So liegt die Preisspanne der Onda-Tablets zwischen $85,40und $259,90, was umgerechnet also etwa €62,53 – €190,31 entsprechen würde. Dabei wird nicht an Hardware eingespart: Das teuerste Modell, das Onda V972, verfügt über 2GB RAM sowie ein Retina-ähnliches Display mit einer Auflösung von 2048*1536 Pixel, bei einer Displaygröße von 9,7 inch und über einen A31 Quad Core Prozessor. Es ist in schwarz und weiß erhältlich, wobei jedoch nur eine Speicherkapazität von 32GB auszuwählen ist. Onda verspricht eine Batterie Laufzeit von 8-10 Std. im Normalbetrieb.

Insgesamt lehnen sich die Onda-Tablets stark an die etablierten Tablets an, wenn es um Design und Hardware-Spezifikationen geht. Wir dürfen daher sehr gespannt sein, was hier in Zukunft noch passieren wird und wie die Großunternehmen Apple Inc., Samsung Electronics und Co. auf die neue Konkurrenz reagieren werden. Nicht zuletzt waren es genau diese Unternehmen, welche in letzter Zeit durch Patent-Streits auf sich aufmerksam machten.