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Microsoft Surface & IE Performance (Kurz-Review)

Zurück in die Zukunft

Aller guten Dinge sind 3 – Diesen Grundsatz könnte Microsoft mit dem Konzept Surface verfolgt haben. Die ersten zwei Versuche waren eine für Tablet PC’s angepasste Version von Windows XP sowie die etwas kleineren UMPCs. Letztere kamen 2006 auf den Markt, waren aber aufgrund ihrer kurzen Akkulaufzeit sowie umständlichen Bedienung kein besonderer Erfolg.
Microsoft war hierbei immer nur mit der Software eingebunden, nie jedoch mit der Hardware. Der durchschlagende Erfolg des Konzeptes von Apple: „Soft- und Hardware aus einer Hand“ scheint Microsoft nun dazu bewogen zu haben, auch diesen Weg zu forcieren.

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Look & Feel

Das Surface ist ein robust gebautes und gut aussehendes Stück Technik, welches in gewisser Weise auch Microsofts Wandel darstellt: Weg von nüchterner Funktionalität hin zu emotionalen Produkten, die begeistern sollen. Das minimalistische Design des Tablets und die etwas kantige Form sind in diesem Sinne die ersten Schritte zur Findung einer eigenen Produktidentität.
Die Materialanmutung ist sehr gut, gefühlt etwas besser als die des iPads, da beim Surface mehr Metall verwendet wird. Praktisch sind „Features“ wie der ausklappbare Ständer und der USB-Port, welche das Gegenstück aus Cupertino schonmal nicht an Bord hat.
Der Auflademechanismus hingegen erinnert doch sehr an den magnetischen Aufladestecker der MacBooks. Ein Detail, welches einem in manchen Situationen durchaus einen Totalschaden des Gerätes ersparen kann, da der Stecker eben magnetische andockt und sich nicht festklinkt. Gerade bei kleineren Kindern im Haushalt ist es praktisch, wenn das Stolpern über die Schnur nicht gleich Displaybruch oder schlimmeres bedeutet.
Ein besonderes Highlight ist die andockbare Tastatur. Diese ist als Touchcover ohne, aber auch als Typecover mit, Druckpunkt zu haben. Hierbei sei anzumerken, dass das Schreiben mit dem Touchcover erstaunlich gut funktioniert. Auch ohne Druckpunkt schreibt es sich ziemlich fehlerfrei.

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Windows 8 als Basis

Nach 7 kommt 8. Windows 8 ist durch dessen Kacheloberfläche im Gegensatz zu früheren Versionen deutlich besser per Touchscreen nutzbar und nicht mehr nur eine angepasste normale Windows Version. Diesen Ansatz wird insbesondere deutlich, wenn man mit dem Surface arbeitet und durch die Menüs navigiert. Wer sich an damalige UMPCs oder Tablet PCs erinnert, der weiß wovon ich spreche. Damals war es mehr Glück als alles andere, ob man in der Windows Startleiste nun den Programme oder Dokumenten Ordner traf.
Unter diesem Aspekt ist das – durchaus auch kritisch rezensierte – Windows 8 ein echter Schritt nach vorne. Die Arbeitsgeschwindigkeit des Surface ist zudem auf sehr hohem Niveau, man bekommt nie das Gefühl von Ruckeln oder mangelnder Prozessorleistung.
Ein gutes Beispiel hierfür sei auch die eigens für Windows 8 eingerichtete Website, in welcher man das Werbelied vom Surface „zusammenmixen“ kann. Hier zeigt der Internet Explorer seine Stärken.

Fazit: Schöne neue Tablet Welt

Mit dem Surface ist Microsoft ein guter Spagat zwischen der Nutzbarkeit eines Tablets und der Vielfältigkeit eines PCs gelungen. Die Verarbeitung kann genauso wie die Technischen Daten überzeugen, jedoch gibt es einen massiven Nachteil: Das Surface ist nicht in einer UMTS/LTE Option zu bekommen. Dies ist für viele (so auch für mich) ein KO-Kriterium, da man nicht immer Wi-Fi zur Verfügung hat. Wen dies nicht stört, der findet mit dem Surface ein tolles Tablet, mit welchem man wunderbar auch unterwegs an Office Dokumenten arbeiten kann, ein klarer Vorteil gegenüber dem iPad, welches ein sehr geschlossenes System darstellt.
Mein Appell an Microsoft: Bringt eine 3G/LTE Version des Surface heraus! Dies hindert viele (unter anderem auch mich) am Wechsel.
[box type=“info“ border=“full“]Technische Daten
Prozessor: NVidia Tegra 3
Arbeitsspeicher: 2 GB Ram
Auflösung: 1366×768
Verbindungen: WiFi,Bluetooth
Anschlüsse: USB,HD,microSD
Speicher: 32 oder 64GB
Gewicht: 680 Gramm
Kameras: 2x 720p
Preis: ab 479 €[/box]

Neues aus der Tablet-Welt

Kaum Unterschiede sind zu erkennen, vergleicht man einmal die seit 2012 auf dem Markt erschienenen Tablet-PCs aus dem Hause Onda Tablet mit  dem neuesten Modell der iPad-Reihe (iPad 4) des Marktführers Apple Inc. Sowohl bei der Schärfe des Displays, als auch bei den gesättigten Farben macht das iPad 4 den Serien der Onda-Tablets nichts mehr vor. Auch im Design ähneln die Onda-Modelle mit einer Display-Größe von 7-9,7 inch stark dem Kassenschlager aus Cupertino. Bei den zurzeit 58 angebotenen Produkten auf der WebSite (siehe: www.onda-tablet.com) befinden sich neben den Tablets auch Accesoires  wie z.B. Leder-Cases, Kopfhörer und Adapter sowie HDMI und USB-Kabel.

Das Gesamtpaket ist sehr umfangreich. Betrieben werden die Tablets mit den neuesten Versionen von Android wobei sie vor allem durch ihre Mobilität überzeugen. So sind viele der Geräte (vor allem 9,7 inch) mit HDMI-Eingängen sowie USB 3.0 ausgestattet. Obgleich die Vielfalt an Hardware Möglichkeiten sehr groß ist, spart man nicht an Eleganz in puncto Design. Im Gegenteil: Die Onda-Modelle sehen durch Größe, elegante Rundungen und Farbwahl (Weiß, Schwarz) sehr handlich aus, wobei man sich fragen muss ob und inwieweit das Design von anderen Elektronikkonzernen teilweise übernommen wurde.

Auch die Preise dürften für viele Kunden interessant sein. So liegt die Preisspanne der Onda-Tablets zwischen $85,40und $259,90, was umgerechnet also etwa €62,53 – €190,31 entsprechen würde. Dabei wird nicht an Hardware eingespart: Das teuerste Modell, das Onda V972, verfügt über 2GB RAM sowie ein Retina-ähnliches Display mit einer Auflösung von 2048*1536 Pixel, bei einer Displaygröße von 9,7 inch und über einen A31 Quad Core Prozessor. Es ist in schwarz und weiß erhältlich, wobei jedoch nur eine Speicherkapazität von 32GB auszuwählen ist. Onda verspricht eine Batterie Laufzeit von 8-10 Std. im Normalbetrieb.

Insgesamt lehnen sich die Onda-Tablets stark an die etablierten Tablets an, wenn es um Design und Hardware-Spezifikationen geht. Wir dürfen daher sehr gespannt sein, was hier in Zukunft noch passieren wird und wie die Großunternehmen Apple Inc., Samsung Electronics und Co. auf die neue Konkurrenz reagieren werden. Nicht zuletzt waren es genau diese Unternehmen, welche in letzter Zeit durch Patent-Streits auf sich aufmerksam machten.